| Am 16.4.2001, als ich da war, war die Bahn schon morgens sehr voll und es fuhr leider nur ein Zug.
Aber dann erblickte ich Helmut Nothing, den Bauleiter des Heide-Parks, der dort schon seit über 20
Jahren seinen Dienst verrichtet, und hörte ihn sagen, das Personal solle den zweiten Zug einsetzen.
3 Leute hatten schon seit ca. 10 min., seit ich anstand, an der letzten Sitzreihe des 5. Wagens
herumgebastelt, vermutlich machte der Sicherheitsbügel irgendwelche Schwierigkeiten.
Der Vorgang hatte schon etwas Besonderes, schließlich wird nicht einfach, wie bei Big Loop oder
Limit, eine Verbindungsschiene zwischen Haupt- und Abstellgleis montiert und der Zug
hinübergeschoben, sondern das komplette Abstellgleis wird auf einem Hydraulikschlitten um ca. 3m
nach rechts geschoben, sodass das Abstellgleis die Lücke füllt, die durch das Hinausschieben des
ebenso langen Hauptschienenstücks entstanden ist.
Der Einwechselvorgang dauerte ca. 15 min., weshalb einige Wartende spitzfindige Sprüche abließen.
Letzendlich war es geschafft, wodurch die Wartezeit halbiert wurde. |
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Als ich an der Reihe war, fielen mir beim Einsteigen sofort 2 Dinge auf: 1. die wahnsinnig flachen
Wagen und 2. das Sicherungssystem mit Gurt und Bügel.
Man merkt sofort, dass die Technik und die Wagen von derselben Firma kommen, die auch
Millennium Force gebaut hat, nämlich Intamin aus der Schweiz.
Damit der Zug abfährt, müssen 2 Knöpfe am vorderen und hinteren Ende der Station gleichzeitig
gedrückt werden.
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Anschließend ging es auf den 3. Hügel, auf dem der Zug wendete und wieder zurück fuhr.
Hier ist auch die größte Querneigung zu finden, die Schiene steht fast im rechten Winkel zum
hölzernen, an der Seite verlaufenden Laufsteg.
Nach der Wende folgt noch ein großer Hügel, auf dem man noch einmal so richtig schön Airtime hat.
Nach einem weiteren kleineren Hügel geht es in den Helix, der zwar ganz harmlos anfängt, doch zum
Schluss ziemlich brutal wird.
Das Helixende führt nämlich ganz eng unter den Stützen vom Helixanfang hindurch, und unmittelbar
nach dem Herausfahren aus der Stützkonstruktion wird man wieder nach oben gerissen, weil es über
den ersten der drei Camelbacks hinüber geht.
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Die beiden folgenden sind nicht minder einprägsam als der Erste, auf allen dreien hat man
wunderbare Airtime.
Nach dem dritten Camelback folgt die langgezogene 180 Grad-Steilkurve, die zum Bahnhof
zurückführt.
Sie geht in die lange Schlussgerade über, auf der der Zug abgebremst wird, um dann mit
Schrittgeschwindigkeit den Bahnhof zu erreichen.
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